Tilman Riemenschneider war ein Bildschnitzer und Bildhauer aus Heiligenstadt im 15. und 16. Jahrhundert. Er erlebte in dieser Zeit den Übergang von der Spätgotik zur Renaissance mit. Nach seinen Lehrjahren um 1473 wurde er in der Residenzstadt Würzburg als Malerknecht in der Sankt-Lucas-Gilde aufgenommen.
DetailsWissenswertes
Lorenzo Ghiberti
Lorenzo Ghiberti war ein italienischer Goldschmied, Erzgießer, Kunsttheoretiker und Bildhauer. Wann er genau geboren wurde, weiß man nicht, man schätzt um 1378 in Pelago. Das Sterbedatum kennt man, das war am 1. Dezember 1455 in Florenz. Sein berühmtestes Kunstwerk sogenannte Paradiespforte, die von Michelangelo den Namen erhielt.
DetailsIkonen gelten als Bilder der Seele
Das Malen von Ikonen unterliegt seit jeher ikonografischen Regeln. Die Themen lassen sich in zwei Gruppen aufteilen. Zum einen gibt es Ikonen mit der Darstellung von Jesus Christus oder andere heilige Figuren wie die Jungfrau Maria. Die zweite Gruppe zeigt Begebenheiten aus dem Leben von Heiligen. Wegen dieser ikonografischen Regeln stellen Ikonen oft das gleiche Motiv dar und sehen sich ähnlich, obwohl sie in verschiedenen Jahrhunderten entstanden sind. Trotz der Ikonografie sind Ikonen sehr vielfältig. Es gibt Hunderte von verschiedenartigen Motiven. Nebenbei bemerkt, man wird niemals eine Ikone finden, die eine Person zeigt, die einen Schatten wirft. Heilige haben keinen Schatten.
DetailsWundertätigkeit der Ikonen
Die Ikonen dienen nicht nur der Verehrung, ihnen werden auch zahlreiche Wunder zugeschrieben, die im sich Laufe der Jahrhunderte zugetragen haben sollen. Ihnen werden auch heilige Kräfte zugeschrieben. Das alles verbindet die Geschichte einiger Ikonen mit sehr rätselhaften Ereignissen und spannenden Geheimnissen.
DetailsBerühmte Ikonen – Die Marienikone
Die Marienikone zählt zu einem der häufigsten Motive aus der Ikonenmalerei. Das Bildnis stellt die Gottesmutter Maria dar. Darauf wird Maria meist mit dem Christuskind abgebildet.
DetailsDie Ikone in der Theologie
Der Grundgedanke der Ikone ist die Inkarnation. Im Zuge des byzantinischen Bilderstreits erfolgte vor allem durch Johannes von Damaskus und Theodor Studites die theologische Begründung der Ikonendarstellung. Der Hintergrund liegt in der Unsichtbarkeit Gottes in vorchristlicher Zeit begründete biblische Bilderverbot.
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