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	<title>Ikone &#187; Wissenswertes</title>
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	<description>Online-Handel für Ikonen</description>
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		<title>Tilman Riemenschneider</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:40:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Tilman Riemenschneider war ein Bildschnitzer und Bildhauer aus Heiligenstadt im 15. und 16. Jahrhundert. Er erlebte in dieser Zeit den &#220;bergang von der Sp&#228;tgotik zur Renaissance mit. Nach seinen Lehrjahren um 1473 wurde er in der Residenzstadt W&#252;rzburg als Malerknecht in der Sankt-Lucas-Gilde aufgenommen.
1485 erfuhr Tilman Riemenschneider seinen Durchbruch, nachdem er Anna Schmidt heiratete, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tilman Riemenschneider war ein Bildschnitzer und Bildhauer aus Heiligenstadt im 15. und 16. Jahrhundert. Er erlebte in dieser Zeit den &#220;bergang von der Sp&#228;tgotik zur Renaissance mit. Nach seinen Lehrjahren um 1473 wurde er in der Residenzstadt W&#252;rzburg als Malerknecht in der Sankt-Lucas-Gilde aufgenommen.<span id="more-346"></span><br />
1485 erfuhr Tilman Riemenschneider seinen Durchbruch, nachdem er Anna Schmidt heiratete, die eine Witwe eines Goldschmiedemeisters war. Zur damaligen Zeit war es kaum m&#246;glich, anders an Rang zu gelangen, als durch die Verbindung eines ehrenwerten B&#252;rgers. Insgesamt war er 4 mal verheiratet und wurde zum Vater von 5 Kindern. Tilman Riemenschneider wurde w&#228;hrend seiner 4-fachen Ehejahre zu einem guten Gesch&#228;ftsmann und &#252;bte eine qualifizierte Kunstfertigkeit aus. Er wurde zu einem wohlhabenden B&#252;rger und verdiente sich, dank des Interesses &#246;ffentlicher &#196;mter auch gesellschaftliches Ansehen. Seine Werke waren aus Holz und Stein. Die Skulpturen zeichneten sich durch ein ausdrucksstarkes Gesicht, mit h&#228;ufig nach innen gekehrtem Blick, aus. Er legte auch sehr viel Wert auf die detaillierte Ausarbeitung der Gew&#228;nder und sorgte f&#252;r einen reichen Faltenwurf hier.<br />
Ein weiteres Merkmal von Tilman Riemenschneider ist die, h&#228;ufig nicht zum Einsatz kommende, farbige Gestaltung. Seine Arbeiten sind in einigen Kirchen zu besichtigen. Beispielsweise schuf er den &#8220;Apostel-Abschiedsaltar&#8221; in einer evangelischen Kirche in Kleinschwarzenlohe, das &#8220;Magdalenenretabel&#8221; in der katholischen Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena in M&#252;nnerstadt, das &#8220;Kreuzigungs-Retabel&#8221; in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Detwan und viele andere. Au&#223;erdem sind seine Skulpturen in Museen zu finden, davon eine Sammlung von 81 St&#252;cken im mainfr&#228;nkischen Museum auf der Festung Marienberg in W&#252;rzburg. Er z&#228;hlt zu den bedeutendsten Bildhauern aus der Zeit, seines Lebens und hat sich mit seinen Skulpturen in ganz S&#252;ddeutschland verewigt. Seine Arbeiten sind alle, mit viel Liebe zum Detail erschaffen worden und noch heute geh&#246;ren sie zu den Sehensw&#252;rdigkeiten, bei denen man sich gerne mit der Kunst auseinandersetzt.</p>
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		<title>Lorenzo Ghiberti</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:39:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lorenzo Ghiberti war ein italienischer Goldschmied, Erzgie&#223;er, Kunsttheoretiker und Bildhauer. Wann er genau geboren wurde, wei&#223; man nicht, man sch&#228;tzt um 1378 in Pelago. Das Sterbedatum kennt man, das war am 1. Dezember 1455 in Florenz. Sein ber&#252;hmtestes Kunstwerk sogenannte Paradiespforte, die von Michelangelo den Namen erhielt.
Ghiberti hatte besondere Gold-Kunstwerke geschaffen. Au&#223;erdem war er ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lorenzo Ghiberti war ein italienischer Goldschmied, Erzgie&#223;er, Kunsttheoretiker und Bildhauer. Wann er genau geboren wurde, wei&#223; man nicht, man sch&#228;tzt um 1378 in Pelago. Das Sterbedatum kennt man, das war am 1. Dezember 1455 in Florenz. Sein ber&#252;hmtestes Kunstwerk sogenannte Paradiespforte, die von Michelangelo den Namen erhielt.<span id="more-344"></span><br />
Ghiberti hatte besondere Gold-Kunstwerke geschaffen. Au&#223;erdem war er ein guter Bildhauer. Zu seinen Werken geh&#246;rt beispielsweise &#8220;Das Opfer Isaaks&#8221;, die Bronzestatuen von Johannes des T&#228;ufers in der Kirche &#8220;Or San Michele“ sowie den Statuen von Matth&#228;us und dem heiligen Stephanus. Au&#223;erdem stammen auch die Bronzereliefs f&#252;r das Taufbecken von &#8220;San Giovanni&#8221;, mit der &#8220;Taufe Christi und &#8220;Johannes vor Herodes, in Siena zu seinen Werken. Auch heute noch sind die Werke von Lorenzo Ghiberti beliebt. Es gibt Ikonen von Lorenzo Ghiberti, die verschiedene Geschichten bildlich darstellen. Ikonen sind Bilder beziehungsweise Abbilder von Heiligen.<br />
Dau geh&#246;ren Figuren aus der Bibel, aus der Theologie, Spiritualit&#228;t. Lorenzo Ghiberti schaffte Werke aus Bronze und Gold, bei denen die Figuren aus Geschichten der Bibel stammen. &#8220;Joseph in &#196;gypten&#8221; beispielsweise ist aus der Zeit zwischen 1425-1452 entstanden, aus Bronze und feuervergoldet. Eine andere Ikone w&#228;re beispielsweise &#8220;Moses empf&#228;ngt auf dem Berg Sinai die Gesetzestafeln&#8221;. Weitere Ikonen sind &#8220;Eva&#8221;, &#8220;Abraham und Isaak: Die Opferung Isaaks&#8221;, die Patriarchen von der Paradiespforte um nur einige zu nennen. Die Ikonen sind sehr wertvoll und die Preise gehen ab 1000 Euro aufw&#228;rts. Anhand der Titel der Ikonen erkennt man, dass Lorenzo Ghiberti eine au&#223;erordentliche Verbindung zur Bibel und somit zu diesen Geschichten hatte, denn alle seine Werke drehen sich rund um dieses Thema. Eine besondere Form von Kunst wurde hier im 15. Jahrhundert von Lorenzo Ghiberti geschaffen und geh&#246;rt bis heute zu den besonderen und einzigartigen Kunstwerken der Geschichte.</p>
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		<title>Ikonen gelten als Bilder der Seele</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 13:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankkugler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Malen von Ikonen unterliegt seit jeher ikonografischen Regeln. Die Themen lassen sich in zwei Gruppen aufteilen. Zum einen gibt es Ikonen mit der Darstellung von Jesus Christus oder andere heilige Figuren wie die Jungfrau Maria. Die zweite Gruppe zeigt Begebenheiten aus dem Leben von Heiligen. Wegen dieser ikonografischen Regeln stellen Ikonen oft das gleiche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Malen von Ikonen unterliegt seit jeher ikonografischen Regeln. Die Themen lassen sich in zwei Gruppen aufteilen. Zum einen gibt es Ikonen mit der Darstellung von Jesus Christus oder andere heilige Figuren wie die Jungfrau Maria. Die zweite Gruppe zeigt Begebenheiten aus dem Leben von Heiligen. Wegen dieser ikonografischen Regeln stellen Ikonen oft das gleiche Motiv dar und sehen sich &#228;hnlich, obwohl sie in verschiedenen Jahrhunderten entstanden sind. Trotz der Ikonografie sind Ikonen sehr vielf&#228;ltig. Es gibt Hunderte von verschiedenartigen Motiven. Nebenbei bemerkt, man wird niemals eine Ikone finden, die eine Person zeigt, die einen Schatten wirft. Heilige haben keinen Schatten.<span id="more-342"></span></p>
<p>Ikonen wurden von gl&#228;ubigen Malern &#8211; zumeist M&#246;nchen &#8211; in kl&#246;sterlicher Abgeschiedenheit geschaffen. Im Gegensatz zum westlichen Gebrauch der Leinwand werden Ikonen auf festem Holz mit bis zu 30 Schichten an Lack und Farben gemalt. Deswegen bleiben die Farben sogar nach Jahren noch frisch und in gutem Zustand. Ikonen mussten robust sein. Sie wurden ja als religi&#246;se Objekte benutzt, in Prozessionen getragen, von Gl&#228;ubigen gek&#252;sst und waren dem Rauch von Kerzen und Lampen ausgesetzt. Die Farben bestehen aus nat&#252;rlichen Pigmenten. Warme T&#246;ne sind vorherrschend.</p>
<p>Erste westliche Sammlungen von Ikonen reichen bis in das 18.Jahrhundert zur&#252;ck. Aber die gro&#223;e Popularit&#228;t kam erst nach dem ersten und Zweiten Weltkrieg. W&#228;hrend der kommunistischen Herrschaft wurden Tausende von Ikonen zerst&#246;rt oder kamen in Museen oder in westliche L&#228;nder &#8211; entweder &#252;ber Emigranten oder als legale Exporte aus der fr&#252;heren Sowjetunion. Von 1700 Kirchen, die es allein in Moskau vor der Revolution gab, blieben nur 300 &#252;brig.</p>
<p>Nach dem Fall des Kommunismus haben die Osteurop&#228;er die Religion wiederentdeckt. Viele Menschen sind zu ihren alten Traditionen zur&#252;ckgekehrt. Die Nachfrage nach Ikonen in ihrer urspr&#252;nglichen religi&#246;sen Bedeutung ist gro&#223;. Die Neureichen in Russland haben begonnen, Ikonen zu sammeln. Preise f&#252;r alte Ikonen steigen.</p>
<p>Gl&#252;cklicherweise ist die Wiederbelebung der Ikone nicht auf das Sammeln alter Ikonen beschr&#228;nkt. Neue Ikonen werden wieder von zeitgen&#246;ssischen K&#252;nstlern gemalt. Es ist verwunderlich wie die Kunst des Ikonenmalens Jahrzehnte kommunistischer Herrschaft &#252;berleben konnte. Auftr&#228;ge f&#252;r neue Ikonen werden von Kirchen, Gl&#228;ubigen, religi&#246;sen Gemeinden und zunehmend von westlichen Sammlern erteilt. Ikonen werden nicht nur aus religi&#246;sen Gr&#252;nden, sondern wegen ihres k&#252;nstlerischen Wertes und der hohen handwerklichen Kunst gesammelt. Die wichtigsten Zentren f&#252;r zeitgen&#246;ssische Ikonen sind Russland, Griechenland, Rum&#228;nien, Bulgarien und der Balkan.</p>
<p>Es gibt allerdings gro&#223;e Qualit&#228;tsunterschiede bei zeitgen&#246;ssischen Ikonen. Viele &#8211; vor allem in Griechenland &#8211; werden in Massen hergestellt. Dabei werden fotomechanische Verfahren verwendet. Aber es gibt noch immer einige K&#252;nstler, die Ikonen in der alten Tradition malen. Und die Preise sind derzeit noch erschwinglich.</p>
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		<title>Wundert&#228;tigkeit der Ikonen</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 09:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankkugler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Ikonen dienen nicht nur der Verehrung, ihnen werden auch zahlreiche Wunder zugeschrieben, die im sich Laufe der Jahrhunderte zugetragen haben sollen. Ihnen werden auch heilige Kr&#228;fte zugeschrieben. Das alles verbindet die Geschichte einiger Ikonen mit sehr r&#228;tselhaften Ereignissen und spannenden Geheimnissen.
Eine dieser „Wunder-Ikonen“ ist die ber&#252;hmteste Ikone Russlands mit dem Namen „Gottesmutter von Kasan“. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ikonen dienen nicht nur der Verehrung, ihnen werden auch zahlreiche Wunder zugeschrieben, die im sich Laufe der Jahrhunderte zugetragen haben sollen. Ihnen werden auch heilige Kr&#228;fte zugeschrieben. Das alles verbindet die Geschichte einiger Ikonen mit sehr r&#228;tselhaften Ereignissen und spannenden Geheimnissen.<span id="more-340"></span></p>
<p>Eine dieser „Wunder-Ikonen“ ist die ber&#252;hmteste Ikone Russlands mit dem Namen „Gottesmutter von Kasan“. Es ist nicht mehr &#252;berliefert, wann sie entstanden ist und von wem. Allerdings wurde die Ikone im Jahr 1579, nach einem Brand in Kasan, von einem neunj&#228;hrigen M&#228;dchen gefunden. Den Erz&#228;hlungen zufolge, die sich auch heute noch hartn&#228;ckig halten, ist dem M&#228;dchen Gottesmutter erschienen. Sie offenbarte ihr das Versteck einer vor den muslimischen Tataren verborgenen wundert&#228;tigen Ikone. An der genannten Stelle hat das M&#228;dchen tats&#228;chlich die Ikone gefunden. Trotz des Brandes war die Ikone nicht besch&#228;digt.</p>
<p>Aus Dankbarkeit wurde an dieser Stelle ein Koster errichtet, wo auch das M&#228;dchen sp&#228;ter Klostervorsteherin wurde. Die Wunder begannen dann schon, als die Ikone ins Kloster gebracht wurde. Zwei Blinde, die an der Heimbringung der Ikone teilgenommen hatten, konnten wieder sehen. Danach fanden immer wieder Heilungen und Wunder statt. Leider wurde das Original 1904 aus dem Kloster gestohlen und der Verbleib der Ikone ist bis heute nicht gekl&#228;rt.</p>
<p>Im 17.Jahrhundert wurden zwei Kopien von der Ikone erstellt, die sich auch als heilig und wundert&#228;tig herausgestellt hatten. Diese Ikonen sollen das Land im Krieg gesch&#252;tzt haben. So geschehen im Krieg gegen Polen und gegen Napoleon. Zu Ehren der beiden Kopien wurde jeweils eine Kathedrale in Moskau, auf dem Roten Platz, und eine in St. Petersburg errichtet. Die ber&#252;hmten Kopien, des Originals, wurden jeweils in den Kathedralen aufbewahrt, um den Ikonen f&#252;r die Hilfe im Krieg und in Krisenzeiten, zu danken.</p>
<p>Ungl&#252;cklicherweise teilten sie das Schicksal ihres Originals. Denn w&#228;hrend der Russischen Revolution verschwanden beide Kopien. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurde eine der Kopien im Ausland gefunden. Sie wurde sp&#228;ter, in den 90iger Jahren, in den Vatikan verbracht, und wurde zur Lieblingsikone von Papst Johannes Paul II. Im August 2004 gab der Papst die Ikone an Moskau zur&#252;ck.</p>
<p>Der Verbleib des Originals und die zweite Kopie sind nach wie vor unaufgekl&#228;rt und sie wurden bis dato nicht gefunden.</p>
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		<title>Ber&#252;hmte Ikonen – Die Marienikone</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 05:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankkugler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Marienikone z&#228;hlt zu einem der h&#228;ufigsten Motive aus der Ikonenmalerei. Das Bildnis stellt die Gottesmutter Maria dar. Darauf wird Maria meist mit dem Christuskind abgebildet. Es gibt verschiedene Darstellungen und unterschiedliche Varianten, wie die Ikone dargestellt wird:

Als Hodegetria – die Herrscherin oder auch Wegweiserin
Als Blacherniotissa – die Betende oder F&#252;rbitterin
Als Glaktotrophousa – die stillende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Marienikone z&#228;hlt zu einem der h&#228;ufigsten Motive aus der Ikonenmalerei. Das Bildnis stellt die Gottesmutter Maria dar. Darauf wird Maria meist mit dem Christuskind abgebildet.<span id="more-338"></span> Es gibt verschiedene Darstellungen und unterschiedliche Varianten, wie die Ikone dargestellt wird:</p>
<ul>
<li>Als Hodegetria – die Herrscherin oder auch Wegweiserin</li>
<li>Als Blacherniotissa – die Betende oder F&#252;rbitterin</li>
<li>Als Glaktotrophousa – die stillende Maria, diese wird meist nur als Halbfigur dargestellt</li>
<li>Als Paraklesis – Maria ohne Kind, jedoch mit Schriftrolle</li>
<li>Als Platytera – die betende Maria mit Christuskind auf einem Clipeus dargestellt</li>
</ul>
<p>Es gibt noch sehr viele weitere Darstellungen &#252;ber die Marienikone.</p>
<p>Maria Lactans – die stillende Maria, tauchte bereits in sehr fr&#252;hen Zeiten in &#196;gypten auf. Auf diesem Bildnis ist die G&#246;ttin Isis mit dem Horusknaben dargestellt, diese Darstellung stand in der alten &#228;gyptischen Kultur f&#252;r Fruchtbarkeit.</p>
<p>In jeder Kultur und in jedem Jahrhundert wurden dem Ikonenbildnis andere Bedeutungen bemessen. So deutet man das Marienbildnis zum Beispiel im 14. Und 15. Jahrhundert, in Westeuropa: Das Christuskind sei Gott, der &#252;ber die Brust der Maria mit der Menschheit in Verbindung tritt.</p>
<p>Bereits im ersten Jahrtausend entstand m&#246;glicherweise in Nazaré, Portugal die erste Statue der stillenden Madonna, die Nossa Senhora de Nazaré.</p>
<p>In der Wallfahrtskirche, Mariahilf ob Passau, in der Quelle von Rengersbrunn oder in Maria Ehrenberg, wird das Wasser in den Brunnenkapellen durch die Br&#252;ste der Marienfigur geleitet.</p>
<p>Das Motiv der Maria lactans spielt auch in der Ikonographie des Weltgerichtes eine bedeutsame Rolle.</p>
<p>Viele verschiedene K&#252;nstler haben die Ikone Maria lactans als Bildnis dargestellt. Dazu geh&#246;ren unter anderem um 1430, Jan van Eyck, ebenso im 14. Jahrhundert entstand das Werk von Andrea Bonaiuti oder im 17. Jahrhundert Theodor van Thulden.</p>
<p>Im Laufe der Zeit entstanden viele verschiedene Werke in unterschiedlichen Darstellungen der Marienikone, angefangen von Malerei, grafischen Darstellungen bis hin zu den unterschiedlichsten Darstellungen im Kunstgewerbe.</p>
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		<title>Die Ikone in der Theologie</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 11:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankkugler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Grundgedanke der Ikone ist die Inkarnation. Im Zuge des byzantinischen Bilderstreits erfolgte vor allem durch Johannes von Damaskus und Theodor Studites die theologische Begr&#252;ndung der Ikonendarstellung. Der Hintergrund liegt in der Unsichtbarkeit Gottes in vorchristlicher Zeit begr&#252;ndete biblische Bilderverbot. Denn durch die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus erm&#246;glicht erst die bildliche Darstellung, was das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Grundgedanke der Ikone ist die Inkarnation. Im Zuge des byzantinischen Bilderstreits erfolgte vor allem durch Johannes von Damaskus und Theodor Studites die theologische Begr&#252;ndung der Ikonendarstellung. Der Hintergrund liegt in der Unsichtbarkeit Gottes in vorchristlicher Zeit begr&#252;ndete biblische Bilderverbot.<span id="more-336"></span> Denn durch die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus erm&#246;glicht erst die bildliche Darstellung, was das Bilderverbot nicht verletzt, denn Gott selbst habe es im sichtbaren Christus durchbrochen. Als &#8220;Gr&#252;ndungsikone&#8221; konnte dabei das Mandylion, das &#8220;Nicht-von-Menschenhand-gemachte Christusbild&#8221; gelten, das gleichsam durch den Willen Christi wunderbarerweise entstanden sei. Die Ikonenverehrung in Form von Metanien, Kuss, Kerzen und Weihrauch richte sich demgem&#228;&#223; nicht auf das Bild, sondern auf die &#8220;hinter&#8221; dem Bild pr&#228;sente Wahrheit. Neben Christusbildern d&#252;rften auch Heiligenbilder verehrt werden, denn in den Heiligen wirke der Heilige Geist, der selbst Gott sei und daher zurecht so verehrt werde. Hier wirkt die Ideenlehre Platons.</p>
<p>Mit der Zeit haben sich zahlreiche Ikonentypologien entwickelt, wobei die meisten Ikonen nach bestimmten Mustern und Vorbildern gemalt werden. Frei sind die K&#252;nstler jedoch bei der Ausgestaltung der Details.</p>
<p>In der orthodoxen Kirche stehen die lebenden Christen und die verstorbenen Christen als eine spirituelle Gemeinschaft, besonders bei der Anbetung Gottes. Somit sind Ikonen f&#252;r die orthodoxe Kirche, Fenster in die geistliche Welt. Das erkennt man an den meist goldenen Hintergrund, die Zweidimensionalit&#228;t und die naturalistische Malweise.<br />
Ikonen werden verehrt, indem man sich vor ihnen bekreuzigt, sich verneigt oder zu Boden wirft und sie k&#252;sst (aber nicht aufs Gesicht der dargestellten Figur), sie also lediglich ehrfurchtsvoll gr&#252;&#223;t. Diese Verehrung wird dabei strikt unterschieden von Anbetung, die nur Gott zukommt. Auch die Verehrung bezieht sich nach orthodoxer Lehre auf den Dargestellten, nicht auf die Ikone selbst als einen Gegenstand aus Holz und Farbe. Die meisten Orthodoxen haben auch private Ikonen zu Hause, oft in einer Gebetsecke im Wohnzimmer angeordnet, nach M&#246;glichkeit an der Ostwand. Die jeweils &#252;bliche Gestaltung solcher Gebetsecken ist in den verschiedenen orthodoxen Kulturen unterschiedlich.<br />
In Deutschland gibt es drei gro&#223;e Ikonenmuseen: in Recklinghausen, auf Schloss Autenried und in Frankfurt am Main. Bei den wichtigen &#8220;Ikonenmalschulen&#8221; fehlen vor allem Jaroslavl&#8217; und Pskov. Dagegen geh&#246;rt Vladimir weniger dazu. Novgorod, Tver und Pskov spielen vor allem in der Fr&#252;hzeit bis ins 16. Jahrhundert eine gro&#223;e Rolle, Moskau (R&#252;stkammer) und Jaroslavl&#8217; bis ins beginnende 18. Jahrhundert. Danach sind andere Werkst&#228;tten von Bedeutung, wie z. B. Palech und Choluj. Bei den Altgl&#228;ubigenwerkst&#228;tten ist es im Ural haupts&#228;chlich Nev&#8217;jansk. Auch im Malerdorf Mstera arbeiteten haupts&#228;chlich altgl&#228;ubige Ikonenmaler. Von hier stammen auch viele der Ikonen, die normalerweise wegen ihrer Feinmalerei Palech zugeschrieben werden. Ebenfalls wichtige Altgl&#228;ubigenwerkst&#228;tten sind die Werkstatt Frolov in Raja, heute Estland, die Werkst&#228;tten in Vetka, heute Wei&#223;russland und Syzran an der unteren Wolga.</p>
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		<title>Ikonen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 08:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankkugler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Ikonen bilden in der Ostkirche, besonders der orthodoxen Kirchen eine besondere Rolle. Es sind Heiligenbilder, die kirchlich geweiht wurden und sie haben f&#252;r die Theologie und der Spiritualit&#228;t der Ostkirchen eine sehr gro&#223;e Bedeutung. Ikonen wurden erschaffen, um Ehrfurcht zu erwecken und eine existenzielle Verbindung zwischen dem Betrachter und dem Darsteller, indirekt auch zwischen dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ikonen bilden in der Ostkirche, besonders der orthodoxen Kirchen eine besondere Rolle. Es sind Heiligenbilder, die kirchlich geweiht wurden und sie haben f&#252;r die Theologie und der Spiritualit&#228;t der Ostkirchen eine sehr gro&#223;e Bedeutung. Ikonen wurden erschaffen, um Ehrfurcht zu erwecken und eine existenzielle Verbindung zwischen dem Betrachter und dem Darsteller, indirekt auch zwischen dem Betrachter und Gott bildlich zu erreichen. Ikonen werden in der orthodoxen Kirche weder als Kunstgegenst&#228;nde noch als Dekoration angesehen, sind aber wesentlicher Bestandteil der byzantinischen Kunst.<span id="more-333"></span></p>
<p>Die &#228;ltesten Ikonen stammen aus dem 6. Jahrhundert. Leider existieren aus dieser Zeit nur noch sehr wenig Exemplare. Die gr&#246;&#223;te Verbreitung von Ikonen war in Griechenland, Makedonien, Russland, Rum&#228;nien und Zypern. Dort fand man auch die gr&#246;&#223;te Menge an alten, kunstvoll gearbeiteten Ikonen. Die Ikonen dienen als Mittler zwischen dem Diesseits und dem Jenseits und sind im Glauben fest verankert.</p>
<p>Ikonen werden zum Beispiel als Christusikonen, Marienikonen, Apostelikonen oder Heiligenikonen dargestellt. Nach orthodoxem Glauben sind auch viele Protagonisten des alten Testaments Heilige und werden daher ebenso auf Ikonen dargestellt, wie die Heiligen im neuen Testament. Bestimmte Szenen aus der Bibel, dem Leben der Heiligen oder typologische Gruppierungen finden ihre Wiedergabe als Hetomasia, Deesis, Verkl&#228;rungs- oder Dreifaltigkeitsikone. Ikonen weisen &#196;hnlichkeiten in der Darstellung auf, die von westeurop&#228;ischen nachgotischen Kunstvorstellungen abweichen und die oft theologisch begr&#252;ndet sind.</p>
<p>Auch heute noch werden Ikonen hergestellt. Sie sind in der Regel, auf grundiertes Holz in Eiltempera gemalte Tafelbilder ohne Rahmen. Vermehrt tritt das Malen auf grundierter Leinwand auf, die nach Vollendung auf Holz aufgezogen wird. In der Antike wurde dagegen meist in Enkaustik gemalt. Es gibt aber auch Mosaiken, Fresken, geschnitzte Ikonen aus Elfenbein oder Holz und als Flachreliefs beziehungsweise als Emailguss. Vollplastische Statuen und Statuetten dagegen sind in der Ostkirche selten. Vor allem bei den fr&#252;hen Christen war diese Art der Heiligenbildnisse verp&#246;nt, da sie allzu sehr an die heidnischen Religionen erinnerten.</p>
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